Down with the devil....higher than high
Vorsichtig stellte er mich im Vorraum ab, löste langsam meine Hände von seinem Nacken, schaute mich intensiv an, scheinbar um jede Regung wahr zu nehmen, setze einen kleinen Kuss auf meine Nasenspitze und holte Handtücher aus dem Badezimmer und trocknete mir, die vor Nässe, triefenden Haare ab. Danach öffnete er eines der überdimensionalen Handtücher und legte es mir über die Schultern und rieb mit beiden Händen darüber. Aus irgendeinem, mir unerfindlichen Grund strahlte dieser Mann scheinbar in jeder Situation eine enorme Körperwärme ab, zu der es mich gerade hinzog wie die Motten zum Licht. Während er sich abtrocknete, konnte ich meinen Blick nicht von ihm abwenden. Erst rubbelte er mit dem Handtuch wild über den Kopf, dann rieb er die Wassertropfen in seinem Nacken weg und führte das Tuch über seine gut ausgebildete Brust.
Lachend registrierte er meinen, leicht vor Kälte zitternden, schmollenden Blick und zog mich sofort in seine Arme. Meinen Kopf auf seine nackte Brust liegend und meine Hände eng um seinen Oberkörper geschlungen, wurde mir auch schon wieder etwas wärmer. Unfassbar, dass es binnen Sekunden, so unglaublich kalt werden konnte. Eine kalte Brise, welche durch das offene Fenster strich, ließ mich wieder erschauern und so verkroch ich mich noch weiter in seine starken Arme. Seine Hände, die er links und rechts an meiner Hüfte abgelegt hatte, packten mit einem Mal kräftig zu und hoben mich auf Augenhöhe an. So von Angesicht zu Angesicht war er ja noch schöner anzusehen. Seine grünen Augen leuchteten wie züngelnde Flammen, wenn man Barium darin verbrannte, dieses Feuer in seinem Blick entfachte augenblicklich eine lodernde Wärme in mir. Stürmisch presste ich meine Lippen auf die seinen und verlangte sofortigen Einlass in seinen Mund, den er mir überrascht aber nicht entsetzt gewährte. Meine Zunge forderte die seine zu einem sofortigen, erotischen Duell heraus, bei dem nur wir Beide gewinnen konnten. Gelegentlich, wenn seine Zunge den Rückzug antreten wollte, forderte ich ihn erneut heraus, in dem ich ihn zärtlich in die Lippe biss.
Gierig umschlang ich mit meinen Beinen seine Hüfte und presste mich fest gegen ihn. Als er sich sicher war, dass ich mich halten konnte, wanderten seine Hände unter mein weißes, wallendes Viskoseshirt, welches er für mich in der Stadt gekauft hatte. Da er sich scheinbar mit Frauenkleidung kaum auskannte, war mir alles zwei Nummern zu groß, aber es störte mich nicht sonderlich, der Gedanke zählt. Jedes Fleckchen Haut, dass er mit seinen gottgleichen Händen berührte, drohte in Flammen aufzugehen. Während er mich buchstäblich zum Lodern brachte, schob er mein Shirt langsam immer weiter nach oben. Ich spannte meine Bauchmuskeln, die meine Trainingsabstinenz gelassen ignorierten, an, er fixierte mich zusätzlich mit einer Hand im Kreuz und mit der anderen zog er mir mein Shirt langsam über den Kopf. Dabei schaute er mir intensiv in meine Augen und ich nickte bestätigend mit einem schüchternen Lächeln. Ich war mir sicher, wenn ich in diesem Moment meinen Herzschlag messen könnte, wäre er beängstigend hoch, aber mein rasender Puls und das Rauschen in meinen Ohren verriet sowieso alles.
Behutsam streckte ich meine rechte Hand nach oben und vergrub sie in der meeresnassen Wuschelfrisur, die ich an ihm so mochte. Regungslos und mit angehaltenen Atem hielt ich inne, denn ich bildete mir ein, dass seine Mitte einen kurzen Augenblick lang zuckte, was mir ein kurzes, stummes Stöhnen entlockte. Mit seiner rechten Hand strich er zärtlich die Kontur meines Gesichtes nach. Eine leichte Röte überzog mein Gesicht. Verlegen blickte ich an ihm vorbei, da ich mir nicht so sicher war, ob mein Stöhnen tatsächlich so lautlos gewesen sei, wie ich es erhofft hatte, denn sein dreckiges Grinsen ließ nichts Gutes verheißen. Er ließ seine Hand unter mein Kinn wandern und hob dieses leicht an. Tief in meine Augen blickend, gab er mir zu verstehen, dass alles in Ordnung sei. Natürlich war alles in Ordnung, tief in meinem tiefsten Inneren wünschte ich mir doch genau DAS, schon eine ganze Weile.
Normalerweise stand ich ja nicht so auf die Blümchensexpartie und von vorsichtig sein oder gar übertrieben romantisch und gefühlvoll, hielt ich noch viel weniger, aber irgendwas zwang uns quasi wie von alleine in diese klischeehafte Szenerie, der ersten gemeinsam Nacht, voller Hingabe, nicht das ich direkt etwas dagegen hätte, aber allein die Tatsache, dass ich ihn schon draußen, im Wasser wollte oder die Tage davor, wo wir lange Spaziergänge am Strand machten oder Dvd´s schauten, gemeinsam Bücher lasen oder einfach so der Sonne beim Untergehen zuschauten, machten das ganze unerträglich spannend.
Er war so vorsichtig und behutsam, allzu lange konnte ich mich ohnehin nicht mehr beherrschen. Dieser Mann trieb mich in den Wahnsinn und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Still und heimlich hatte ich ja eigentlich erwartet, dass er mich bei der erst Besten Gelegenheit gegen die nächstbeste Wand drückt und mich um den Verstand vögelte, aber das war scheinbar doch nicht so ganz sein Stil
Er ließ seine Lippen zu meinem Hals wandern, während seine linke Hand sachte über meine Hüfte strich. Gleichzeitig leckte er mir mit seiner Zungenspitze über meinen Hals, während mir nichts anderes über blieb, als meinen Kopf nach hinten zuwerfen. Diese Berührung entlockte mir erneut ein Stöhnen, aber diesmal war es weder heimlich, noch leise, denn diese Berührung durchfuhr mich wie ein Stromschlag. Ich drehte meinen Kopf wieder in seine Richtung und leckte langsam, mit meiner Zunge, seine Ohrmuschel nach, was ihm scheinbar gefiel, denn er zog scharf die Luft ein und ein genussvoller Laut kam über seine Lippen.
Er führte langsam seine andere Hand zur Hüfte und ließ sie dort kurz ruhen. Meine Lippen begannen sich den Weg zurück, zu seinem wunderschönen Mund, zu erobern. Fast schon heimlich versuchte er seine Hände meinen Rücken hinauf gleiten zu lassen, um meinen BH zu öffnen. Ich nahm jede, noch so feine Berührung von ihm an meiner Haut war. Jede Veränderung des Druckes seiner Finger auf meiner Haut kribbelte über meinen ganzen Körper, manche Stellen standen unter Strom, andere drohten zu verbrennen. Geschickt streifte er ihn mir ab und sein anerkennender Blick verriet mir, dass er mit dem Anblick zufrieden sein musste. Meine, sich schon leicht nach oben gerichteten Brustwarzen, bedachte er mit einem schiefen Lächeln und pustete darüber, so dass ein wohliger Schauer durch meinen Körper fuhr. Er nahm seine rechte Hand langsam von meinem Rücken und strich an meiner Seite entlang. Gemächlich bahnte er sich den Weg über meinen Körper Richtung Brustansatz, ganz langsam und vorsichtig hinterließ er elektrisch geladenen Bahnen auf meiner viel zu sensiblen Haut. Dieses Spiel dürfte ihm große Freude bereiten, denn er machte keine Anstalten sich zu beeilen, in feinen, engen Bahnen, ließ er seinen Finger über meine Brust gleiten, bis hin zu meiner Brustwarze, die er frech an stupste. Ich betrachtete ihn einen kurzen Augenblick und bestätigte es mir erneut, denn er war einfach der sensationellste und perfekteste Kerl, der mir bis jetzt über den Weg gelaufen war.
Ich ergriff die Initiative und überraschte ihn damit zur Gänze. Ich löste geschickt seine Hände von meinem Körper und sprang von ihm herunter, um mich meiner Hose und meiner Unterwäsche zu entledigen, denn um ehrlich zu sein, so spannend und erotisch es auch war- ich wollte ihn endlich gänzlich spüren, mit Haut und Haaren.
Er hob ganz vorsichtig seinen Arm und legte jeden Funken Zärtlichkeit, den er aufbringen konnte, in diese Berührung. Zart streichelte er über meine Brust und drückte sie nur ganz leicht. Als seine Fingerspitzen meine empfindliche Haut berührte, schickte mein Hirn derart intensive Impulse über meine Nervenbahnen, so dass sich Gänsehaut über meinem ganzen Körper ausbreitete. Er sah mich, in diesem nahezu perfekten Moment, mit seinen glühenden, emotionsgeladenen Augen an und ich wusste instinktiv, dass ich sein war.
Seine Lippen fanden langsam den Weg zu meiner rechten Brust, nur um sogleich meinen steil aufgerichteten Nippel zu umschließen. Behutsam leckte er zart mit der Zunge darüber und sein Atem ließ mich kalt erschauern, mein erneutes, heißeres Aufstöhnen erhellte die Nacht. Scheinbar hatte er beschlossen einen Gang zuzulegen, denn er begann ungehalten an meinem Nippel zu saugen, dies quittierte ich mit einem etwas lauteren, unkontrollierten Stöhnen, während sich mein Rücken durchbog. Mein Blut jagte durch meine Blutbahnen, meine Lust steigerte sich vom Unermesslichen in das Unerträgliche. Ungeduldig presste ich mich noch enger an ihn und zog seinen Kopf zu mir hoch um ihn zu küssen.
Während der Kuss noch immer andauerte und ich versuchte all mein ungeduldiges, mühsam beherrschtes Verlangen in diesen zu legen, massierte ich mit einer Hand, immer fester werdend, seinen deutlich, sich in der Hose abzeichnenden Schwanz. Meine, vor Aufregung, bebenden Finger waren mehr als nur eifrig bei der Sache. Ungeduldig kratze ich mit der freien Hand über seinen Rücken auf und ab. Der Kuss, der immer noch andauerte und gerade mal kurz, bevor einer von uns zu ersticken drohte, unterbrochen wurde, tat seine Pflicht und erregte uns noch mehr. Hastig zog er mich näher an sich heran. So nahe, dass er mich hoch hob, meine Beine wieder um seine Hüfte schlang und ich somit auf seinen, mittlerweile steifen, prall aufgerichteten Schwanz stieß.
Meine Augen rollten nach hinten und mein Atem beschleunigte sich rapide. Er begann sich, mit ganz langsamen Stößen, immer wieder gegen meine Mitte zu reiben und ich genoss jede einzelne seiner Berührung in vollen Zügen. Nach einer Weile stoppte er abrupt und diese Aktion quittierte ich mit einem beleidigten maulen, denn ich konnte nicht verstehen, warum er von mir abließ.
Er lächelte mich entschuldigend an, hob mich hoch und trug mich dann, schnellen Schrittes, ins Schlafzimmer, warf mich sachte aufs Bett und musterte mich von oben bis unten, fast schon so als würde er mein Bild abspeichern. Genüsslich leckte er sich über seine vollen, hocherotischen Lippen, so als würde er sich auf etwas ganz bestimmtes freuen. Seine Reaktionen erregten mich noch mehr. Jetzt lag ich hier vor ihm und schaute in das perfekteste Gesicht, das ich jemals gesehen hatte. Sein warmer Blick war vor Lust verschleiert. Wie eine Raubkatze sprang er plötzlich auf mich zu und landete zielgenau, ohne mich auch nur zu berühren, auf mir, fing sich aber mit Armen und Beinen ab. Ich erschrak kurz, da ich wirklich dachte, er würde knallhart auf mir landen. Als er sich dann doch neben mich setze, war ich wieder etwas beleidigt, denn die Distanz war für meinen Geschmack zu groß. Ich stützte mich auf meinen Ellbogen ab und sah ihn erwartungsvoll an.
Seine Hände ließ er bedächtig über meine Beine streichen, um sie dann hinauf zu der Innenseite meiner Schenkel zu führen, die ich ihm bereitwillig öffnete. Er näherte sich den fleischigen Lippen, die bereits feucht vor Lust glänzen mussten, aber wirklich eilig hatte er es nicht. Scheinbar wollte er mich quälen. Als er so neben mir kniete, dem Ziel so nahe, verlor ich beinahe den Verstand, aber er machte keine Anstalten, seine Hose auszuziehen. Musste man echt alles selber erledigen und ihn zu seinem Glück zwingen? In meinem Kopf spielte sich, während er mich zärtlich streichelte, ein ganz anderer Film ab. Aber bis es soweit war, wird es wohl noch Stunden dauern, dennoch genoss ich es in vollen Zügen. Seine Berührungen überzogen meinen Körper immer wieder mit heißen Schauern, die meine Begierde nach ihm noch mehr steigerte.
Er näherte sich meiner Mitte nur sehr langsam, ich dachte schon er braucht ein Radargerät, denn erst strich er mir mit einer Hand um den Bauchnabel, dies ließ mich, im wahrsten Sinne des Wortes, erzittern, denn kitzelig war ich immer schon, aber seine Berührungen waren so unbeschreiblich. Gemächlich zog er eine ganz langsame Linie Richtung Venushügel, so als würde er den Weg markieren. Als dann endlich seine Hand verschwand und sich den Weg weiter nach unten bahnte, konnte es mir gar nicht mehr schnell genug gehen. Zärtlich und bedächtig streichelte er meine Schamlippen, er hatte sie noch nicht mal richtig berührt, da durchfuhr mich wieder dieser Impuls, den ich nicht zuordnen konnte, er war nicht von dieser Welt. Als er diese langsam auseinanderzog, grinste er zufrieden, denn scheinbar hatte er sein Ziel mehr als nur erreicht. Ich war mehr als nur bereit und meine Nässe schrie dies buchstäblich gegen den Himmel. Als er sie dann mit einem, seiner atemberaubenden Finger auf nahm und um meine Öffnung verteilte, über den Kitzler und dann wieder runter fuhr, um dann endlich erst nur einen, dann zwei Finger in mich gleiten ließ, stieß ich ein innerliches, himmeldankendes, jauchzendes Gebet aus, denn in diesem Moment dachte ich, ich würde bald innerlich explodieren.
Noch nie hatte mich ein Mann so rasend wahnsinnig gemacht. Als er langsam begann meinen Kitzler mit dem Daumen zu berühren, stöhnte ich laut auf. Zum einen, weil es mich der bevorstehenden Explosion noch um Ecken näher brachte, zum anderen, weil ich nicht noch länger warten wollte. Ungeduldig drängte ich mich gegen seine Hand. Er musste doch langsam kapieren, dass ich nicht noch eine Ewigkeit warten wollte, bis er mich endlich fertig gequält hatte.
Von der unbändigen Lust nach ihm gequält und der brennenden Begierde nach seinem Körper gepeinigt, ergab ich mich der Situation, denn ich nahm an, jede noch so direkte Aufforderung das Ganze zu beschleunigen, würde nur in noch mehr explosionsartiger Quälerei enden.
Plötzlich durchzuckte mich ein wohliger Schauer. Dieser Augenblick wirkte für mich, wie die Offenbarung, aber als er seinen Kopf herunter beugte und seine Zungenspitze sachte über meinen Kitzler gleiten lies und dann auch noch begann, sanft daran zu saugen, hätte ich halb Frankreich zusammen schreien können. Als sein Gesicht, plötzlich und ohne direkte Vorwarnung, meinem heißen, vor Lust bebenden Schoß noch näher kam und immer wilder über meine Lustgrotte fuhr, solange bis mein Becken unkontrolliert zu zucken begann, und ich mein immer lauter werdendes Stöhnen nicht mehr unterdrücken konnte, wusste ich, dass sich mein Orgasmus in großen Schritten näherte.
Scheinbar wollte er mir den Gefallen tun und mir einen, dieser phänomenalen Höhepunkte verpassen, wo man nicht mehr wusste, wo oben und unten war, denn erst als ich vor Lust schreiend, mich unter seinen Berührungen wandte, war er zufrieden und gönnte mir einen Augenblick der Ruhe. Er bewegte sich langsam nach oben und bedachte meinen Körper sachte mit so viel Zärtlichkeit und Küssen, dass ich alleine davon schon wieder kommen konnte. Er hatte die Macht über meinen Körper und das wusste er ganz genau! Während er diesen vom Haaransatz bis zur Zehenspitze berührte, kam ich nur langsam wieder zu Atmen.
Ich verging noch immer vor Lust, trotzdem beschloss ich ihm auch etwas Gutes zu tun und so positionierte ich mich um, sodass ich ihm endlich diese beschissene Hose ausziehen konnte, die noch immer im Weg war. Gierig öffnete ich den Hosenknopf und zog den Reisverschluss herunter. Mit beiden Händen riss ich ungeduldig daran, bis ich sie endlich in die nächstbeste Ecke schmeißen konnte. Er ahnte was ich vorhatte und drehte sich auf den Rücken und verschränkte wartend die Arme hinter dem Kopf. Zugegebener Weise war der Anblick atemberaubend, allerdings fand ich die Position seiner Arme etwas unpassend.
Ich verging noch immer vor Lust, trotzdem beschloss ich ihm auch etwas Gutes zu tun und so positionierte ich mich um, sodass ich ihm endlich diese beschissene Hose ausziehen konnte, die noch immer im Weg war. Gierig öffnete ich den Hosenknopf und zog den Reisverschluss herunter. Mit beiden Händen riss ich ungeduldig daran, bis ich sie endlich in die nächstbeste Ecke schmeißen konnte. Er ahnte was ich vorhatte und drehte sich auf den Rücken und verschränkte wartend die Arme hinter dem Kopf. Zugegebener Weise war der Anblick atemberaubend, allerdings fand ich die Position seiner Arme etwas unpassend.
„Oho, hör bitte auf so zu schauen!“ flüsterte er lachend.
„Wie schau ich denn?“ fragte ich ihn nichtsahnend leise.
„Eine irre Mischung aus Schlafzimmer- und Killerblick und um ehrlich zu sein, macht mich das nur noch mehr an.“ sagte er mit einem teuflisch, dreckigen Grinsen, welches mich um ein Haar um fegte.
„Ach, das erregt uns also?“ meinte ich gespielt besserwisserisch, obwohl ich eigentlich keine einzige Millisekunde mehr warten wollte, denn immerhin war ich dem Ziel so nahe wie noch nie, wenn man die unzähligen Träume nicht dazu rechnete.
Er nickte nur und meinte dann frech und unverschämt wie er nun mal war, was das jetzt werden sollte und ich stolzierte, wie die Primaballerina, auf ihn zu, kniete mich über seine Beine, sodass mein Kopf auf der Höhe seines Bauchnabels war und meinte mit leiser, heiserer Stimme: “Und JETZT, lieber Herr Cullen, werde ich ihnen all die Gemeinheiten heimzahlen, die mich beinahe um den Verstand gebracht haben!“ Seiner Kehle entwich ein animalischer Laut, der sich wie ein ewig langgezogenes Rrr anhörte. Das war mehr als nur eine Herausforderung, denn er wollt es, meiner Meinung nach, ganz genau wissen.
Ehe er auch nur im Ansatz reagieren konnte, senkte ich blitzschnell meinen Kopf und fuhr mit meiner Zungenspitze seinen Bauchnabel hinauf, umkreiste ihn und fuhr ein Stückchen weiter hinunter. Ich spürte, wie sein Sixpack zu beben begann und er seine Beine anspannte, vermutlich zitterten sie genauso wie meine, aber er hatte sich besser unter Kontrolle. Mann halt....
Seine Arme, die eben noch lässig unter seinem Kopf lagen, hatte er schlagartig hervor gezogen und, rein zu fällig, kamen diese neben ihm zum Liegen. Langsam, beinahe schon andächtig, leckte ich über seine „Straße des Glückes“. Urplötzlich lag einer seiner Hände auf meinem Kopf und wollte mich weiter und vor allem schneller nach unten bekommen. Ich ließ mich bereitwillig nach unten drücken und gerade, als ich über die Spitze seiner Erregung lecken wollte, fuhr ich blitzschnell auf, stieß mich hoch, so dass ich ihm jetzt direkt, in die weit aufgerissenen Augen blicken könnte. Ich fragte, fies grinsend, was den los sei und er verengte seine Augen zu zwei schmalen Schlitzen. In diesem Moment hätte ich mir beinahe in die Hose machen können, wenn ich denn eine an gehabt hätte. Seine Hände packten meine Hüften und ehe ich mich versah, lag ich auf den Rücken gedreht und er auf mir drauf, bemüht mich nicht zu erdrücken. Eine Hand am Bettgestell abgestützt, die andere griff nach meiner und drückte sie nach oben. Fest genug umklammert, sodass er mit Nachdruck klarmachte, was er von meiner Aktion eben gerade hielt. Seine Bestimmtheit und sein Ärger machten mich, um ehrlich zu sein, ziemlich an. Sein Gesicht war von meinem nur wenige Zentimeter entfernt und ich spürte seinen heißen Atem auf meiner Haut. Einige endlose Minuten verstrichen und nichts passierte. Man hätte meinen können, dass die Zeit stehen geblieben war, deshalb beschloss ich, dem ein Ende zu setzen. Blitzschnell und ohne das er auch nur die geringste Chance hatte zu reagieren. Fordernd strich ich mit meiner Zunge über seine warmen, weichen Lippen, spürte seinen mehr als nur bereiten Schwanz leicht zuckend an meinem Körper. Seine freie Hand wanderte zu meiner linken Brust und begann diese leicht zu kneten, meine Brustwarze stupste er gelegentlich an. Er hatte bereitwillig meiner Zunge Einlass gewehrt und wir versanken irgendwo zwischen heimlich erotisch und wild fordernden Küssen, die mir meinen Kopf zusätzlich vernebelten. Seine Berührungen brannten wie Feuer, meine Mitte schrie nach Erlösung, die er mir hoffentlich bald gewähren würde, aber noch schien es ihm Spaß zu machen, dass ich mich an seinem Körper rieb. Ungeduldig, beinahe panisch und vor allem hektisch, zog ich ihn immer näher und näher an mich heran, umklammerte ihn. Sein unglaublich männlicher Geruch, seine Muskeln, die sich bei jeder noch so kleinen Bewegung beugten und streckten, seine Augen, die hastig mein Gesicht abtasteten und seine Hände, die ich überall spürte. Geschickt wand ich mich hin und her, stellte erst den einen Fuß auf und dann den anderen, so dass er zwischen meinen bebenden Schenkeln lag. Er lachte...ER LACHTE, ich fand das nicht mehr witzig, mich zerriss es hier in lauter emotionale Fetzen und er lachte.
„Man könnte meinen, da hat es wer eilig, hmm...“ meinte er und setze sich auf.
„Nein, man könnte meinen, dass du entweder nicht willst, nicht kannst oder einfach nur sadistisch veranlagt bist, denn falls der Herr es noch nicht überzuckert hat, FRAU hält es keine 5 Minuten mehr aus, also es wäre echt nett..........“begann ich ihn gerade an den Kopf zu werfen, kam aber nicht sonderlich weit, denn er beendete den Satz vorzeitig mit einem Kuss. Seine linke Hand fuhr an meiner Seite entlang und ruhte auf meinem Knie. Mein Herz begann wie wild zu klopfen, würde er jetzt endlich, das tun worauf ich seit gefühlten hundert Millionen Jahre warte? Während seine Hand wie eingefroren auf meinem Knie lag, wickelte ich mein anderes Bein um seine Hüfte, gab ihm zu verstehen, dass es jetzt dann tatsächlich langsam an der Zeit wäre, aber er genoss es, mich leiden zu lassen. Endlich, nach gefühlten Stunden, zog er langsam, mit ausgestreckten Fingern über meinen Oberkörper, den ich ihm buchstäblich entgegen streckte. Als dieser die Wanderschaft abrupt stoppte. „Ohhhhh Cullen, WAGE ES JA NICHT...wehe du kommst auch nur eine einzelne Millisekunde dort an!!!“ schrie ich ihn gedanklich an, als er meine Lippen erneut teilte und mit zwei Finger in mich eindrang. Kettenreaktionsmäßig begann mein Körper darauf zu reagieren und er trieb sein Spielchen voran. Das konnte einfach nicht mehr wahr sein, wie konnte man so konsequent, immer das Gegenteil von dem machen, was ich eigentlich wollte.
Mein viel zu lautes Stöhnen wurde, wie von selbst, durch ein jämmerlich, gequältes: „Edward Cullen, jetzt nimm mich endlich, es sei denn, du willst auf ein höheres Zeichen warten, aber dann schwöre ich dir, mach ich dir Feuer unterm Hintern.“ unterbrochen und es klang wie eine verdammte Drohung. Er setze sein schiefes Lächeln auf und musterte mich von oben herab.
„Ich dachte schon, du bettelst gar nicht.“ lachte er teuflisch und zog seinen Finger wieder aus mir heraus, argwöhnisch und mit verengten Augen folgte ich jeder seiner Bewegungen. Langsam führte er seine Hand zu seinen göttlichen Lippen und als er sie genießerisch ableckte, fielen mir beinahe die Augen aus dem Kopf, schnell schloss ich sie für eine Millisekunde, als ich keine Sekunde später einen tiefen, sanften mhhh- Ton brummen hörte. Wie vom Blitz getroffen riss ich meine Augen wieder auf, und sah, wie er mit Hingabe seine Finger ableckte. Er beugte sich zu meinem Ohr herab und wiederholte sein mhhhh, bei dem man mit beben musste, so unwiderstehlich war er.
„Weißt du...du riechst nicht nur verdammt gut, sondern du schmeckst auch noch süßer als jedes Dessert!“ flüsterte er mir ins Ohr und biss zärtlich hinein. Nach Luft japsend, begann in mir wieder ein unbändiges Feuer zu lodern. Sein Kopf wanderte meinen Hals hinab und war bemüht, jeden Zentimeter Haut zu berühren, der seinen Weg kreuzte. Seine Hand streichelte abwechselnd über meine empfindlichen Brustwarzen. Erst strich er kreisförmig herum, ich wand mich ohnehin schon wieder, oder eher noch immer, denn er setze sein perfides Spiel mit voller Aufmerksamkeit
fort. Er leckt darüber und zwirbelte sie ganz leicht, aber fest genug um meinen Körper mit einem eiskalten Schauer zu überziehen. Seine Hände machte sich anschließend auf den Weg zu meinen Hüften und noch ehe er angekommen war, presste ich meine Mitte erneut gegen seine Erregung, aber selbst diese unmissverständliche erneute Aufforderung ignorierte er gänzlich. Denn seine einzige Reaktion war, dass er mich fest zurück aufs Bett drückte.
„Isabella, würdest du aufhören, dich permanent gegen mich zu drücken? Ich warte auf diesen Augenblick, seitdem wir uns das erste Mal gesehen haben und ich will es nicht nur auskosten, ich will jeden verschissenen Augenblick mit dir genießen und deine scheiß Ungeduld macht es mir nicht gerade einfacher. ALSO, wenn du nicht still hältst, dann muss ich dich wohl oder übel dazu zwingen und ich würde dich nur ungern ans Bett binden, obwohl das mal was neues sein würde.“ grinste er dreckig und schnalzte mit seiner Zunge.
Noch bevor ich angemessen reagieren konnte, presste er seine Lippen wieder auf meine und wie von selber, fuhren meine Hände in seine Haare und verkeilten sich mit ihnen. Gierig zog ich mich ganz nah an ihn heran, es war mir egal, ob er mich anbinden würde oder nicht. Das Risiko war es eindeutig wert.... Als meine Lippen sein Ohr berührten, flüsterte ich ihm mit heiserer Stimme zu, dass ich nun an der Reihe wäre und er es einfach nur zulassen sollte. Um mein Gesagtes zu unterstreichen, biss ich ihn halbsanft in sein Ohrläppchen und raunte, dass er mich in den Wahnsinn treiben würde. Ich spürte, wie sich sein Körper mit Gänsehaut überzog und sein genüssliches Stöhnen war auch kaum zu überhören. Ich ließ meine Hand über seine muskulöse Brust gleiten und kratzte darüber, drückte fester gegen seine Schultern und gab ihm so zu verstehen, dass er sich hinlegen sollte und er tat es mehr als nur bereitwillig. Edward klammerte sich an meiner Hüfte fest und warf sich auf den Rücken, mir blieb quasi nichts anderes über, als mich mit ihm mitzudrehen und landete so auf seinen Oberschenkeln. Es fehlte nur mehr eine einzige, winzig kleine Bewegung und ich wäre meinem Ziel, im wahrsten Sinne des Wortes, aufgesessen, aber ich erkannte selber, dass die Situation gerade so viel mehr war, als eine simple Vögelei. Während ich jeden einzelnen seiner Muskel nach fuhr und hier und da mal etwas kratze, knabberte oder leckte, bemerkte ich, wie er unter meinen Berührungen hart erzitterte, seine Augen, die sich zuvor noch schwer auf sein Vorhaben konzentrierten, funkelten vor brennender Lust.
Ich ließ meine Hände noch ein zweimal über seinen Oberkörper gleiten. Als sich eine meiner Hände, rein zufällig, in seinen Intimbereich verirrte sog er, scheinbar vorsorglich, schon mal die Luft scharf ein. Ich nahm seinen Ständer in meine Hand und fuhr ein paarmal auf und ab, als sich plötzlich zwei Hände an meiner Hüfte festkrallten.
„Fuck, du kannst es einfach nicht sein lassen, oder? Ich halte es keine Sekunde länger aus, ich will dich, jetzt!“ presste er gequält hervor. Ich konnte mir ein triumphierendes Grinsen nicht verkneifen, als er mich, quasi ohne Rücksicht auf Verluste, auf sich zog und in mich eindrang. Abgesehen von dem Gefühl, das wir scheinbar perfekt zusammen passten, kämpfte ich gerade gegen das innere Feuerwerk an und warf meinen Kopf ungestüm in den Nacken. Seine Hände, die mich felsenfest auf ihm drauf hielten, und seine festen Stöße, katapultierten mich in ein Parallelunversium, das ich so noch nie erlebt hatte. Als ich begann, mein Becken zusätzlich kreisen zu lassen, quittierte er das mit einem lautstarken Zischen, welches in einem tief gebrummten Gestöhne endete.
Sein Griff lockerte sich kein Stück, als er mich, ohne sich von mir zu lösen, auf den Rücken warf. Instinktiv schlang ich meine Beine um ihn herum. Die Blicke trafen sich und unsere Bewegungen wurden immer schneller und härter. Er stützte sich an dem alten, morschen Kopfteil des Bettes ab, welches, beängstigend laut, mit der harten Belastung zu kämpfen hatte. Meine Atmung und mein Herzschlag beschleunigte sich um das Dreifache, jede meiner Faser in meinem Unterleib zog sich zusammen, als mich eine Welle der Lust übermannte und mich zum nächsten hirnwegfegenden Orgasmus mitriss.
Kurz darauf beschleunigte er nicht nur sein Tempo erneut, sondern auch seine Atmung, als ein lautes, erlösendes Stöhnen und ein morsches Knacken die silberglänzende Nacht erhellte.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen